Das Honen gehört zu den spanabhebenden Verfahren. Hierbei werden vor allem Bohrungen, in geringem Umfang auch Planflächen, Wellen oder unrunde Bohrungen bearbeitet.
Beim Honen können fast alle industriell genutzten Werkstoffe bearbeitet werden. Die geometrischen Abmessungen der Bohrungen können hierbei zwischen 0,8 und 2000 mm Durchmesser und bis zu 24 m Länge liegen. Der Genauigkeitsmaßstab beim Honen ist das „µm”. 0,1 µm ist der sechshundertste Teil der Dicke des menschlichen Haares.
Bei der Honbearbeitung ist vor allem zu beachten, dass Konstruktion und Funktion des zu honenden Werkstückes die Auslegung des Honwerkzeuges und die Honsteinlänge bestimmen. Hierbei kommt es vor allem auf eine optimale Abstimmung von Honsteinlänge und Honsteinüberlauf bezogen auf die Bohrungslänge an.
Auch auf diesem Gebiet profitieren unsere Kunden von langjährigen Erfahrungswerten aus dem Hause GEHRING.
Unsere Kunden kommen weltweit aus den verschiedensten Branchen. Genauso unterschiedlich sind auch die Anforderungen und Arbeitsbereiche unserer Honmaschinen.
Deshalb arbeiten wir auf diesem Gebiet eng mit unseren Kunden zusammen und entwickeln neue innovative Bearbeitungstechniken für die verschiedenen Anwendungsgebiete, von denen exemplarisch im folgenden einige dargestellt werden.
Die Einsatzgebiete erstrecken sich heute primär auf die gesamte metallverarbeitende Industrie. Schwerpunkte bilden der Automobil- und Fahrzeugbau, der Werkzeug- und Werkzeugmaschinenbau, die Hydraulik- und Pneumatikindustrie, sowie die Flugzeugindustrie.
Dazu hat sich in der Kompressoren- und Elektromotorenfertigung ein breit gefächertes Anwendungsspektrum ergeben.
Der stetig steigende Anspruch der industriellen Fertigung an die Qualität der einzelnen Bauteile und engste Fertigungstoleranzen bedingen zwangsläufig die zunehmende Anwendung des Honverfahrens über die traditionellen Einsatzgebiete hinaus.